Die Arbeitsgruppe "3. Reich"

 

1987 wurde die Arbeitsgruppe „Spurensuche und Spurensicherung Drittes Reich im Landkreis Holzminden“ gegründet, die seit 1992 Mitglied der „Niedersächsischen Gedenkstätteninitiative“ ist.
Je nach Arbeitsschwerpunkt werden lose Treffen vereinbart, um in die Thematik und Quellenlage einzuführen. Anschließend werden Arbeitsgebiete aufgeteilt und selbständig erarbeitet. Die Forschungsergebnisse sollen dann veröffentlicht werden, aber auch als Grundlage für Exkursionen oder Seminare dienen.
Arbeitsschwerpunkte sind:

-  Vorgänge zur sog. Machtübernahme
-  Verfolgung aus rassischen, religiösen und politischen Gründen
- Zwangsarbeit
- der Zweite Weltkrieg.

Bisher wurde die Geschichte der Zwangsarbeit flächendeckend für den Landkreis Holzminden erforscht. Parallel dazu ist auch die Geschichte der jüdischen Familien für den Landkreis weitgehend bearbeitet worden. Die Ergebnisse sind in bisher vier Büchern über die Zwangsarbeit und vier Büchern über die jüdische Geschichte niedergelegt worden. Als Exkursionen werden Führungen zu den Stätten der Zwangsarbeit im Hils und ein alternativer Stadtrundgang durch Holzminden zu den Stätten ehemaligen jüdischen Lebens angeboten.

Lehrpfadanlage bzw. Betreuung:
- Pfad zu Stätten der Zwangsarbeit bei Holzen
- Pfad zu Stätten der Zwangsarbeit bei Lenne-Vorwohle.

Herausgabe von Karten in Zusammenarbeit mit dem VKB (Vermessungs- und Katasterbehörde Weserbergland):
- Zwangsarbeiterlager „Schwarzes Land“
- Fertigungsbereich „Waldfabrik“
- Wohnbereich der Angestellten
- Häftlingsbereich „Schwarzes Land“.


Kontaktadresse:

Dr. Hilko Linnemann
Unter dem Kiekenstein 20
37603 Holzminden

Tel.: 05531-2369
Mobil: 0173-1677860
Email: Hilko.Linnemann@gmx.de

 

| Druckversion | E-Mail an den Verfasser | erstellt Dez. 2005